Der Morgen war wie immer, außer das ich mich über den Verlauf der Nacht sorgte. Das ich gekotzt hatte, wusste ich nicht und als mir Stainz das VIdeo zeigte, war ich immernoch leicht ungläubig. So zogen wir mal wieder zum "Jade Buddha Temple", wo wir prachtvolle Statuen in Bronze, Holz und Jde sahen, die von vielen Gästen angebeten wurden. Sogar eine kleine Mönchsgruppe hat sich versammelt um im Chor zu singen. Überall brannten Räucherkerzen und vernebelten Nasenhöhlen wie auch fast den gesamten Tempel. Schon beeindruckend wie detailreich Statuen und Architektur verziert worden sind. Das erste Souvenir wurde auch an diesem Ort erworben, natürlich ein Buddha. Als das Thema Buddha und Tempel abgeschlossen war, besuchten wir die Gedenkstätte einer Frau. Für Foreigners zwar enorm ungeeignet aber dennoch eindrucksvoll, wie die Chinesen Helden alter Tage Tribut zollen. In solchem Maße habe ich in Deutschland noch keine Huldigung gesehen. Ich muss auch respekt kundtun, wie sauber die Anlagen sind und wie liebevoll man sie gestaltet hat. Nachdem um 18h Lou nach Hause kam, gingen wir abermals in ein Restaurant, wo wir Steven kennenlernten. Ein absolutes Genie, der just an diesen Tag die Botschaft erhielt, ein "1000€-Stipendium" zu erhalten, an der FU Berlin. Ein "6er im Lotto" wie ich meine. Herzlichen Glückwunsch also nochmal an dieser Stelle, Steven. Der Abend endete damit, dass wir uns "Munich" ansahen und ich der einzigste war, der das Ende mitbekam.
Die Geldsorgen machten mittlerweile richtige Probleme und sollten mich die nächsten Tage arg beschäfftigen. Scheiss Schuldenfalle.