Um ca. 11.30h erwachte Stainz und war im gegensatz zu allen anderen sofort hellwach und bei bester Laune. Ein ziemliches gestresse sollte die nächste Stunde folgen, ehe Lou und ich uns bewegen konnten und die Kojen verließen. Nach einer kleinen Stärkung beim KFC begaben wir uns auf die Nanjing Road (People`s Square) um uns dort das Spektakel der größten Stadt der Welt erneut zu geben. Spontane Sprechchöre folgten Tanz- sowie Breakdanceeinlagen. Nutten wurden verarscht, allerhand Schund begutachtet und wie immer sind wir die Auffälligsten gewesen. Kann aber auch an unserer Durchschnittskörpergröße gelegen haben. Muss aber nicht. Mittlerweile ging mir die ganze Touristenscheiße auf'n Sack. Die Nutten lassen einen echt nicht in Ruhe und das man alle 5m in ein Restaurant gezogen wrden soll, ist genauso schlimm. Interessant ist es auch zu sehen, wie die Amfarbe "Rot" für die Autofahrer anscheinend nur bedeutet: "Achtung, weiche Ziele stören deinen Weg." Straßen zuz überqueren ist also immer risikoreich, da die Vehikels nicht bremsen und Zebrastreifen hier auch nichts zu sagen haben. Das es zur Kultur gehört, auch für verheiratete chinesische Männer, häufiger KTV's (Puffs)aufzusuchen, werd ich vielleicht irgendwannmal begreifen. Angeblich gibt es sowas wie Zwangsprostitution und Zuhälterei nicht, doch wer weiß. Das die chinesischen Hostesen auf Touristen und eben auch einheimischen Besuch angewiesen sind, steht außer Frage. Genauso waren viele Leute hier Schein. Sehr viele Menschen laufen in Nadelstreifenanzügen umher, um wichtig auszusehen. Das tragen von langen Fingernägeln ist ein Symbol für eine besonders hohe Position. Die Länge des Daumennagels ist hier besonders wichtig. Wie wohl überall auf der Welt, sind auch hier dicke Autos sehr beliebt. So sieht man hier doch häufig neue "BMW's", "Audi's" etc., obwohl der "VW" hier wohl am Beliebtesten ist. Wo ich gerade bei Deutschland bin, Bier nach unserem Reinheitsgebot wird hier auch gebraut und das nicht schlecht! Den Abend wollten wir dann in einem chineischen Club verbringen. Da der Eintritt aber zu teuer war, hieß es wiedermal "Zapatas" und "Convi-Store". Der zweite feuchtfröhliche Abend mit Bier aus der Dose und tanzenden Barnimern auf der Theke.